Franz Brunner (1926-1982)
geb. 25.9.1926 in Haag, Edelhof 30, + 5.6.1982
Pflichtschule in Haag, Soldat im 2.Weltkrieg
Engagement in der bäuerlichen Jugendorganisation,
Mundartdichter, z.B.: 1946 Da Hoamat ihr Wiagn,
Einsatz um den Wiederaufbau, Kammerfunktionen
1955 Gemeinderat in Haag
1962 - 1982 Vizebürgermeister,
1964 - 1969 Mitglied des nö.Landtages,
1970 - 1982 Abgeordneter zum Nationalrat,
erwirkte den Neubau des Hauses der Landwirtschaft
unterstützte die Gründung einer HBLA-BFS
Als Obmann der Hauptschulgemeinde Haag setzte er sich für den Neubau der Hauptschule ein.
Seit 1989 gibt es in Haag eine Franz Brunnner Straße
(Quelle: Werner / Hintermayr, Stadt Haag, S.350)
Franz Brunner, geboren am 25. September 1926 in Haag, absolvierte als Bauernsohn die Pflichtschulen und erlebte als 18-jähriger Soldat noch den Zweiten Weltkrieg.
Schon im ersten Nachkriegsjahr engagierte er sich in der bäuerlichen Jugendorganisation und kam rasch in Führungspositionen seines Berufsstandes. Gleichzeitig trat er als bäuerlicher Mundartdichter auf und wurde dadurch schon 1946 mit dem Gedicht „Da Hoamat ihr Wiagn“ über seine Heimatstadt hinaus bekannt.
Sein Gedichtband „Am Anger“ (1951) bringt die enge Verbundenheit mit den Landsleuten und die Liebe zur heimatlichen Scholle zum Ausdruck.
Franz Brunners Einsatz um den Wiederaufbau führte ihn von Kammerfunktioneen bereits 1955 erstmals in den Gemeinderat. Von 1962 bis zu seinem Ableben im Jahr 1982 bekleidete er die Funktion des Vizebürgermeisters der Stadtgemeinde Haag.
Darüber hinaus wurde er Mitglied des NÖ Landtages (1964 – 1969) und Abgeordneter zum Nationalrat (1970 – 1982).
Aufgrund dieser Funktionen erwirkte er den Neubau des Hauses der Landwirtschaft und den der Filiale der Raiffeisenkasse St.Valentin-Haag in Haag.
Als Abgeordneter zum Nationalrat unterstützte er die Gündung einer Höheren Bundeslehranstalt – Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe in Stadt Haag bei den Bundesstellen und setzte sich als Obmann der Hauptschulgemeinde für den Neubau der Hauptschule ein.
In Würdigung seiner Verdienste um die Stadtgemeinde trägt seit 1989 eine Straße seinen Namen. (Quelle: Amtsrat Johann Hintermayr)
Franz Brunner (1926 - 1982) Literatur
- Am Anger, Gedichte, 1951 pdf Teil 1 pdf Teil 2
- Bei uns dahoam. Gedichte aus dem Mostviertel, Amstetten 1992, Eigenverlag Rosa Brunner, Edelhof 30, Stadt Haag
Lit: Dr. Franz Überlacker, Österreichs Wiege - der Amstettner Raum. Autoren und Texte, Amstetten-Waidhofen an der Ybbs 1988, Seite 354

