Haus-Chroniken von Haag

Nach Katastralgemeinden - von damals bis heute

KG Salaberg

Im südlichen Teil des Gemeindegebietes von Haag bis zur Grenze zu Weistrach befindet sich Salaberg, das aus dem Dorf Salaberg und der Rotte Waldhäuser gebildet wird.

Die Namensherkunft dieser Katastralgemeinde wird im Historischen Ortsnamenbuch folgend erklärt:
"Berg, der mit Salweiden bewachsen ist." Salaberg bedeutet demnach Weidenberg. Nach der Topografie von A. Schwetter hieß das Dorf früher Sahlendorf und Salchenberg.
Die KG erhielt nach dem Dorf Salaberg ihren Namen und setzt sich weiters aus den ehemaligen Rotten Grillenberg und Waldhäuser zusammen.

Die Entstehung des Schlosses Salaberg geht auf eine Burg des bambergischen Hochstiftes zurück, worüber eine Urkunde des Jahres 1282 erstmals berichtet. Sie war damals der Sitz eines Vogtes (= bischöflicher Stellvertreter), der in der Hofmark Salaberg und Haag mit richterlichen Befugnissen ausgestattet war.

Die KG Salaberg erstreckte sich früher (bis 1932) vom südlichen Stadtrand – ab Grillenberg und Hollengrub – und breitete sich damals zwischen der Steyrer und der Bahnhofstraße aus. Das Gebiet um Grillenberg ist derzeit im Nummernverband der Stadt und gehört deshalb nicht mehr zu Salaberg.

Die Flächenausdehnung der Katastralgemeinden:

  • Edelhof 6,16 km²
  • Gstetten 3,26 km²
  • Haag 2,71 km²
  • Heimberg 3,60 km²
  • Holzleiten 4,48 km²
  • Knillhof 4,04 km²
  • Krottendorf 4,81 km²
  • Porstenberg 2,95 km²
  • Radhof 5,18 km²
  • Reichhub 7,75 km²
  • Salaberg 3,72 km²
  • Schudutz 6,14 km²

Katastralplan

Der erste Katastralplan von Salaberg, erstellt im Jahr 1822 von den Geometern Weihs und Winter.

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Fotos Sammlung Barnasch