Haus-Chroniken von Haag

Nach Katastralgemeinden - von damals bis heute

Örtliche Raumplanung

Aufgrund der Bestimmungen des NÖ Raumordnungsgesetzes und nach Uberprüfung und Genehmigung durch die NÖ Landesregierung wurde der sogenannte vereinfachte Flächenwidmungsplan vom Gemeinderat am 30. Dezember 1971 und der endgültige und derzeit rechtskräftige Flächenwidmungsplan am 17. Oktober 1980 beschlossen.

Durch die Hauptwidmungsarten Bauland, Grünland und Verkehrsflächen wird das Gemeindegebiet vorausschauend gestaltet. Unter Bedachtnahme auf die natürlichen Gegebenheiten erfolgt die bestmögliche Nutzung. Dabei wird der Lebensraum der Bevölkerung gesichert, da eine Zersiedelung der Landschaft verhindert wird. Durch die Widmung des Baulandes um den Ortskern ist die Versorgung und Entsorgung der Siedlungsgebiete wirtschaftlicher und daher für die Gemeinde finanziell leichter möglich.

Im Interesse des Umweltschutzes ist vor allem die Entsorgung (Kanalisation) und für die Lebensqualität die Versorgung (Strassen, Wasser, Kindergarten, Schulnähe, Einkaufsmöglichkeit, ärztliche Betreuung usw.) von großer Bedeutung. Durch die Trennung der Wohngebiete von den Betriebs- und Industriegebieten wiederum wird die Wohnqualität gehoben, da Lärm, Luftverunreinigungen und auch der Hauptverkehr von den Wohngebieten ferngehalten werden. Die örtliche Raumordnung dient daher dem Fortschritt und der Allgemeinheit.

Topografische Ansicht des Schlosses Salaberg mit Garten. Öl auf Leinwand, 96 x 148.5 cm, um 1700, Schloss Salaberg.